1 a | Performance - Gwendoline Robin
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Abschlusskonzert
Chris Swithinbank Elektronik
SWR Symphonieorchester
François-Xavier Roth Leitung
Mauro Lanza: we’ve actually been in this place before für Orchester
Noriko Baba: Bestiarium Musicale VI für Orchester
Fabien Lévy: Que reste-t-il? - Hindewhu Extinction - für Orchester
Clara Iannotta: into a world that is pure blue
(where you are transformed utterly and forever)
((Amen)) für Orchester und Elektronik
Polyphonie ist letztlich auch eine Reflexion über das Gedächtnis, und Mauro Lanza und Clara Iannotta beschäftigen sich auf ihre Weise mit der Unschärfe von Erinnerung. Angeregt vom Internetphänomen dreamcore erzeugt Lanza mit Loops ein Déjà-vu-Gefühl zwischen Desorientierung und Nostalgie. Iannotta reflektiert musikalisch über die Ungreifbarkeit von Erinnerung nach Verlust, während sich in scheiternden Erinnerungsversuchen ein neuer Raum öffnet. Fabien Lévy wiederum komponiert eine polyrhythmische Hommage an die Musik der zentralafrikanischen Völker Mbaka, Bedzan und Aka, deren Existenz durch die Klimakrise bedroht ist. Noriko Baba schließlich verwandelt mittelalterliche Tierallegorien, in denen kollektive Erinnerung und Phantasie verschmelzen, in Klang.
Baarsporthalle
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